Schulplanung Software
Eine Schulplanung Software verwaltet Wochenstundenplan, Aufsichtsplan und Prüfungsplan an einer Stelle. Werden sie getrennt geführt, entstehen unvermeidlich Kollisionen: Eine Lehrkraft erhält eine Aufsicht oder Prüfungsaufsicht während einer Unterrichtsstunde — sichtbar in keiner der Dateien. Apakademia führt alle drei auf gemeinsamer Datenbasis.
Drei Pläne, ein Datenbestand
Die meisten Einrichtungen erstellen den Stundenplan sorgfältig und führen Aufsichts- und Prüfungsplan als getrennte Dokumente. Jedes Dokument ist für sich korrekt; die Konflikte liegen dazwischen.
Wird eine Aufsicht aus einer separaten Datei zugewiesen, ist die Prüfung auf Unterricht in dieser Stunde ein manueller Schritt — und über fünfzig Zuweisungen hinweg wird ein manueller Schritt übersprungen.
Wochenstundenplan
Erzeugt aus Lehrerverfügbarkeit, Wochenstunden der Klassen, Raumdefinitionen und Ihren Planungsregeln. Kollisionen bei Lehrkraft, Klasse und Raum sind harte Bedingungen. Blöcke bleiben unversehrt, tägliche Höchstgrenzen werden eingehalten, und Stunden werden über die Woche verteilt statt an einem Tag gehäuft.
Aufsichtsplan
Aufsichtsbereiche und Zeiten werden definiert, ebenso von der Aufsicht befreite Personen. Das System verteilt die Last gleichmäßig und weist nie eine Aufsicht während einer Unterrichtsstunde zu.
Die Ausgewogenheit wird auf drei Achsen gemessen: Anzahl der Aufsichten je Lehrkraft, Verteilung über die Wochentage und Rotation der anspruchsvollen Bereiche.
Prüfungsplan
Prüfungstermine werden mit Regeln geplant, etwa einer Höchstzahl an Prüfungen je Klasse und Tag sowie der Trennung anspruchsvoller Fächer. Räume werden mit ihrer Prüfungskapazität berücksichtigt — diese liegt typischerweise bei etwa der Hälfte der Unterrichtskapazität, da bei Prüfungen ein Platz pro Tisch belegt wird.
Aufsichtsführende werden aus Lehrkräften ohne Unterricht in dieser Stunde ausgewählt, mit gleichmäßiger Verteilung. Das Ergebnis erscheint als Matrix über alle Klassen.
Unterschiedliche Strukturen je Stufe und Tag
Verschiedene Schulstufen können innerhalb derselben Einrichtung unterschiedliche Stundenlängen und Pausenmuster haben. Auch Tage können sich unterscheiden — etwa acht Stunden werktags und fünf am Samstag. Diese Unterschiede werden in Exporten und geteilten Links einheitlich abgebildet.
Rollen und Sichtbarkeit
- Leitung — alle Standorte auf einem Bildschirm, mit Vergleichsberichten.
- Standortleitung — nur der eigene Standort.
- Lehrkraft — eigener Stundenplan, Aufsichten und Prüfungsaufsichten.
- Beratungslehrkraft — eigener Aufgabenbereich.
Die Daten jeder Einrichtung liegen in einer eigenen Datenbank und sind für andere Einrichtungen nie sichtbar.
Auswertungen
Verfügbar sind die Verteilung der Unterrichtsbelastung, die Auslastung der Klassen, nicht platzierte Stunden mit Begründung sowie standortübergreifende Vergleiche. Alle Auswertungen lassen sich als Tabelle exportieren.
Am häufigsten genutzt wird der Belastungsbericht, da Diskussionen über Gerechtigkeit meist durch Messung statt durch Debatte entschieden werden. Er zeigt Wochensumme, Unterrichtstage, höchste Tagesbelastung und Freistunden je Lehrkraft.
Import bestehender Daten
Der Einstieg beginnt nicht mit einem leeren System. Lehrkräfte, Klassen und Fächer lassen sich per Tabellenvorlage im Block importieren, sodass nicht jede Zeile einzeln erfasst werden muss. Ein bereits in einem anderen Programm erstellter Stundenplan kann als XML übernommen werden.
Das verkürzt die Übergangsphase erheblich: Die bestehende Planung bleibt als Ausgangspunkt erhalten und wird anschließend im neuen System weiterentwickelt, statt von Grund auf neu aufgebaut zu werden.
Szenarien vergleichen
In größeren Einrichtungen ist die Planung selten mit einem Durchlauf abgeschlossen. Ein Plan lässt sich kopieren und mit veränderten Regeln erneut erzeugen; beide Fassungen können nebeneinander bewertet werden, bevor eine davon in Kraft gesetzt wird.
Frühere Fassungen werden nicht gelöscht, eine Rückkehr ist jederzeit möglich. In der Praxis ist das der sicherste Weg, eine Regeländerung zu bewerten: Man sieht das Ergebnis, bevor man sich festlegt.
Weitergabe
Jede Klasse und jede Lehrkraft hat einen teilbaren Link. Empfänger melden sich nicht an, und der Link zeigt stets die aktuelle Fassung — eine Änderung muss also nicht erneut verteilt werden. PDF, Tabelle und ein eigenes Drucklayout stehen für Archiv und Aushang bereit.