Stundenplan Software

Eine Stundenplan Software erstellt den Wochenplan, indem sie Lehrerverfügbarkeit, Wochenstunden der Klassen und Raumkapazitäten gleichzeitig berücksichtigt. Apakademia setzt durchgehend drei Regeln durch: Eine Lehrkraft kann nur an einem Ort sein, eine Klasse nur in einer Stunde, ein Raum nur für eine Gruppe. Da dies harte Bedingungen sind und keine nachträglichen Prüfungen, können Kollisionen nicht entstehen.

Warum Stundenplanung so aufwendig ist

Die Schwierigkeit entsteht nicht durch die Menge, sondern durch die Abhängigkeit. Bei sechs Unterrichtstagen und zwölf Stunden täglich hat jede Klasse 72 Zeitfenster. Eine Schule mit zwanzig Klassen benötigt rund 700 Platzierungen pro Woche — und jede schränkt die übrigen ein.

Jede Platzierung erfordert drei gleichzeitige Prüfungen. Wird eine Stunde verschoben, müssen alle drei für sämtliche direkt oder indirekt betroffenen Stunden erneut laufen. Schulleitungen beschreiben das als: „Ich habe eine Stunde verschoben und fünf Pläne waren kaputt."

Welche Bedingungen abgedeckt sind

Lehrerverfügbarkeit

Für jede Lehrkraft wird ein Wochenraster mit verfügbaren Tagen und Stunden hinterlegt. Nicht markierte Zeiten werden nie belegt. Teilzeitkräfte und Lehrkräfte mit festen Anwesenheitstagen werden darüber gesteuert.

Wochenstunden der Klassen

Wie viele Stunden jedes Fachs eine Klasse pro Woche erhält. Pflicht- und Wahlfächer werden getrennt erfasst; auch von zwei Lehrkräften gemeinsam erteilte Fächer werden unterstützt.

Räume und Fachräume

Labore, Sporthallen, Informatik- und Musikräume sind begrenzte Ressourcen. Die Software verhindert, dass ein Raum in derselben Stunde zwei Gruppen zugewiesen wird, und führt nach der Erstellung eine gesonderte Raumprüfung durch.

Doppel- und Dreifachstunden

Ein Fach kann über zwei oder drei aufeinanderfolgende Stunden laufen; auch die zulässigen Tage lassen sich einschränken. Die Blockintegrität bleibt erhalten — ein Block wird nie durch die Mittagspause oder das Tagesende getrennt.

Unterschiedliche Tagesstrukturen

Werktage mit acht Stunden und Samstage mit fünf lassen sich getrennt definieren. Der Unterschied wird in Bildschirmansichten, Exporten und geteilten Links einheitlich abgebildet.

Standortübergreifende Kollisionen

Bei mehreren Standorten kann die Verfügbarkeit gemeinsam eingesetzter Lehrkräfte pro Standort definiert werden; standortübergreifende Kollisionen gelten als harte Bedingung.

Einrichtung in fünf Schritten

  1. Daten importieren. Lehrkräfte, Klassen und Fächer per Tabellenvorlage; ein bestehender Plan als XML.
  2. Verfügbarkeit erfassen. Das Wochenraster je Lehrkraft.
  3. Regeln festlegen. Blöcke, tägliche Höchstzahl, Raumzuordnungen, bevorzugte Reihenfolge.
  4. Plan erzeugen. Konfliktfrei in einem Durchgang. Nicht platzierbare Stunden werden mit Begründung aufgeführt statt stillschweigend entfernt.
  5. Prüfen und teilen. Gesamt-, Klassen- und Lehreransicht; PDF, Tabelle oder Link.

Mehr als der Stundenplan

Aufsichtspläne und Prüfungspläne werden im selben System erstellt. Aufsichten werden gleichmäßig verteilt und nie während einer Unterrichtsstunde zugewiesen. Die Prüfungsplanung umfasst Termine, Räume und Aufsichtsführende mit einer Matrixansicht über alle Klassen.

Manuelle Planung im Vergleich

AspektVon HandStundenplan Software
ErstellungsdauerTageMinuten
KollisionsrisikoHoch, manuelle PrüfungKonstruktiv ausgeschlossen
Aufwand für ÄnderungenKettenreaktionFixieren und neu erzeugen
StandortübergreifendUnsichtbarHarte Bedingung
VerteilungPapier, manuellLink, PDF, Tabelle
VersionsstandUnklarAlle sehen die aktuelle Fassung

Für welche Einrichtungen

Grundschulen, weiterführende Schulen, Privatschulen, Kollegs sowie Nachhilfe- und Förderzentren. Dasselbe System eignet sich für einen einzelnen Standort ebenso wie für eine Einrichtung mit mehreren Standorten.

Die Plattform ist nicht auf eine bestimmte Schulstruktur festgelegt. Wochentage, Stundenzahl pro Tag, Stundenlänge, Pausenmuster und unterrichtsfreie Tage werden von der Einrichtung selbst definiert.

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